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Wochenende der interkulturellen Begegnung

Ein Ferienprogramm der besonderen Art bietet unser Verein in diesem Jahr für seine Ringer. Vom 08. bis 10. August werden unsere Ringer ein Wochenende in der Sportbildungsstätte auf dem Sensenstein verbringen.

Während dieses Wochenende unseren Mannschaftsringern vor Allem als letzte Vorbereitung auf die anstehende Landesligasaison dienen soll, bekommen unsere jüngeren Ringer die Möglichkeit mehr über fremde wie auch ihre eigene Kultur zu erfahren.

Am Freitag Nachmittag steht vor Allem das gegenseitige Kennenlernen und das Knüpfen von Kontakten zu unseren Mannschaftsringern im Vordergrund. Am Samstag wird unser Verein, dann ab 9.00 Uhr seine Pforten für Kinder und Jugendliche aus der gesamten Region öffnen. Gemeinsam mit unseren Ringern werden diese dann die Möglichkeit bekommen spielerisch mehr über die eigenen kulturelle Herkunft und andere Kulturen zu erfahren. Hier sollen Unterschiede zwischen den Kulturen herausgearbeitet und Gemeinsamkeiten unterstrichen werden. In zwei Altersgruppen soll den Jugendlichen altersgerecht das Verständnis und die Akzeptanz anderer Kulturen vermittelt werden. Neben Respekt und Toleranz für andere Kulturen soll aber auch der Bezug zur eigenen Kultur gestärkt werden. Den Kindern und Jugendlichen soll dabei aufgezeigt werden, dass in unserer heutigen Gesellschaft Toleranz gegenüber den individuellen Bedürfnissen anderer Kulturen genauso wichtig ist, wie die Kenntnis der eigenen kulturellen Herkunft, denn nur wer seine eigene Kultur kennt und sich mit ihr beschäftigt kann auch andere Kulturen verstehen und deren Besonderheiten akzeptieren.

Abgeschlossen wird der Samstag dann mit einem gemeinsamen Grillabend, zu dem auch die Eltern der Jugendlichen recht herzlich eingeladen sind.

Am Sonntag wird das Wochenende dann wieder im Vereinskreis durch gemeinsame Spiele bei den Jüngeren und gemeinsame Trainingseinheiten der Mannschaftsringer abgerundet.

Die Teilnahme an diesem Wochenende kostenfrei. Am Samstag wird unser Verein außerdem den Transport der Kinder und Jugendlichen zum Sensenstein und wieder zurück organisieren. Abfahrtszeiten und Orte werden nach der Anmeldung bekannt gegeben. Der Transport ist ebenfalls kostenfrei.

Anmeldungen bitte bis zum 03. August 2014 vorzugsweise per eMail an begegnungswochenende@rsv-elgershausen.de oder an Mirco Sippel, Tel. 05601/8958505, Hirzsteinstraße 43, 34270 Schauenburg

 

Offene Nordhessische Meisterschaften

Am 29. Juni 2014 werden die Offenen Nordhessichen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil in der Schauenburghalle stattfinden. Bei diesem nationalen Ringerturnier werden Ringer im Alter von 6 bis 20 Jahren aus ganz Deutschland auf die Matte gehen.

Durch die Zusammenstellung der Gewichtsklassen erst nach dem Wiegen und die von den Altersklassen des DRB abweichende Aufteilung der Altersklassen erhoffen wir uns ein Turnier, das sowohl für Anfänger aber auch für erfahrene Ringer interessant ist. Außerdem sind wir bestrebt die Gewichtsklassen so zusammenzustellen, dass jeder Ringer möglichst viele Kämpfe bestreiten kann.

Kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten können wir auf Anfrage vermitteln. Die Ausschreibung zu dem Turnier finden Sie unter http://www.rsv-elgershausen.de/Ausschreibung.pdf

Fragen rund um die Organisation des Turniers können Sie an unseren Referatsleiter Verwaltung Mirco Sippel (msippel@rsv-elgershausen.de) richten.

Erfolgreiche Deutsche Meisterschaften

Auf eine erfolgreiche Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Ladenburg können gleich drei A-Jugendliche zurückblicken. Alle konnten achtbare Platzierungen belegen und einen positiven Eindruck bei den hessischen Landestrainern hinterlassen. Mit einem zehnten Platz konnte Erik Tanhel in der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm aufwarten. Vladislav Vogelmann konnte den 16 Platz in der Klasse bis 69 Kilogramm belegen und Hannes Gassner der in der Klasse bis 100 Kilogramm an den Start gegangen ist belegte den 8. Platz.

Unser Trainer und Vorsitzender Denny Heine zeigte sich mit den gezeigten Leistungen seiner Schützlinge mehr als zufrieden und betonte das der Abstand zur Spitze für unsere Nachwuchsringer nur ein kleiner Schritt sei.

Wir gratulieren Erik Tanhel, Vladislav Vogelmann und Hannes Gassner für ihre gezeigten Leistungen und danken ihnen für den Einsatz im Namen unseres Vereins.

Danken möchten wir auch Otto Hajlik vom VfL Wolfhagen, der als Heimattrainer Erik Tanhel gut auf diese Meisterschaften vorbereitet hat und ebenso wie einige unserer Funktionäre es sich hat nicht nehmen lassen unsere Sportler nach Ladenburg zu begleiten.

 

Deutsche Meisterschaften

Als herausragend bezeichnete der neue Vorsitzende Denny Heine die Teilnahme von drei Jugendlichen in einer Stilart an den Deutschen Meisterschaften. Vom 28.03.2014 bis 30.03.2014 gehen drei Elgershäuser Nachwuchsringer bei den Kadetten im klassischen Stil in Ladenburg an den Start.
Der RSV wird vertreten von:

Erik Tanhel
Vladislav Vogelmann
Hannes Gassner

Wir wünschen allen Teilnehmern einen guten Start und viel Erfolg in Ladenburg.

Neuer Vorstand

Bei der zum zweiten Male angesetzten Jahreshauptversammlung konnten wir nun einen neuen Vorstand wählen. Nachdem der bisherige Vorsitzende Mirco Sippel nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidierte verlief die Suche sowohl in vorbereitenden Sitzungen wie auch bei der ersten Jahreshauptversammlung vor fünf Wochen ergebnislos. Erst bei der neuerlichen Ansetzung der Jahreshauptversammlung konnte ein kompletter Vorstand gefunden werden. Im kommenden Jahr wird der RSV von folgenden Personen geführt:

1. Vorsitzender                                                                Denny Heine
2. Vorsitzender                                                                Tino Schaub
Referatsleiterin Finanzen                                                  Brigitte Koch
Referatsleiter Verwaltung                                                 Mirco Sippel
Referatsleiter Sport                                                          Eduard Weiss
Referatsleiter Sponsoring                                                 Manfred Häfner
Referatsleiter Öffentlichkeitsarbeit                                    Volker Sippel

Zu Kassenrevisoren wurden folgende Mitglieder Gewählt:
Kassenprüfer                                                                   Helmut Zimmermann
Kassenprüfer                                                                   Dirk Freudenstein
Kassenprüfer                                                                   Bernd Delpho

Neue Gewichtsklassen und Regeländerungen zum 01.01.2014

Gewichtsklassen

Die FILA hat neue Gewichtsklassen im Männerbereich bekannt gegeben. Die Gewichtsklassen im Jugendbereich bleiben unverändert. Es wird im Männerbereich zukünftig verschiedene Gewichtsklassen für griechisch-römischen Stil und Freistil geben. Auch für das Frauenringen gibt es neue Gewichtsklassen:

gr.-röm. Stil: 59 kg, 66kg, (71kg), 75kg, (80kg), 85kg, 98kg, 130kg
Freistil: 57kg, (61kg), 65kg, (70kg), 74kg, 86kg, 97kg, 125kg
Frauen: 48kg, 53kg, (55kg), 58kg, (60kg), 63kg, 69kg, 75kg
Gewichtsklassen in Klammern sind nicht olympisch

Regeländerungen

Außerdem wurden einige Regelanpassungen bekannt gegeben.

Beide Stilarten

  • Technische Überlegenheit bei 10 Punkten Differenz im Freistil und 8 Punkten Differenz im griechisch-römischen Stil
  • Technische Überlegenheit bei zwei 3er Wertungen oder einer 5er Wertung wird abgeschafft
  • Die 1er Wertung für das Halten in der gefährlichen Lage entfällt
  • Bei einer Verwarnung wegen nicht korrktem Einnehmen der Bodenlage wird nur noch ein Punkt vergeben, statt wie bisher zwei

Freistil

  • Alle Würfe werden mit 4 Punkten bewertet, statt wie bisher mit 3 oder 5

griechisch-römischer Stil

  • Würfe werden mit 4 Punkten bewertet
  • Würfe mit großer Amplitude werden mit 5 Punkten bewertet
  • Alle Aktionen aus dem Stand oder einer neutralen Position, die ohne gefährliche Lage in die Bodenlage führen, werden mit 2 Punkten bewertet
  • Bei der ersten Passivitätsermahnung wird der Kampf nicht mehr unterbrochen
  • Beim Stand von 0:0 nach sechs Minuten verliert der Ringer, der die letzte Passivitätsermahnung bekommen hat

 

Die Regeländerungen und neuen Gewichtsklassen sollen international zum 01.01.2014 in Kraft treten und betreffen zunächst nur Einzelturniere. Ab wann diese auch national umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Ebenso bleibt abzuwarten in wie weit diese in der kommenden Mannschaftsrunde zur Anwendung kommen.

Quelle: Offizielle Internetseite der FILA

Ringen bleibt olympisch!

Im Rahmen der 125. IOC-Session in Buenos Aires wurde am heutigen Sonntag entschieden, ob Ringen auch 2020 im olympischen Programm bleiben wird. Ab 10.30 Uhr Ortszeit hatten die Weltverbände der drei zur Auswahl stehenden Sportarten Base- und Softball (WBSC), Squash (WSF) und Ringen (FILA) die Möglichkeit in einer 20 minütigen Präsentation um ihre Sportart für Olympia 2020 zu werben und mussten sich jeweils anschließend den Fragen der IOC Delegierten stellen.

Baseball war ab 1992 olympische Sportart und erst zu den olympischen Spielen 2012 wegen des geringen Zuschauerinteresses aus dem olympischen Programm gestrichen worden. Squash hatte bereits zu den olympischen Spielen 2012 versucht ins olympische Programm aufgenommen zu werden, scheiterte aber an der notwendigen 2/3 Mehrheit und auch zu den olympischen Spielen 2016 reichte es nicht für eine Aufnahme. Ringen, das schon zu den olympischen Spielen der Antike gehörte und in den olympischen Spielen der Neuzeit durchgehend vertreten war, war im Februar vorläufig aus dem Programm gestrichen worden.

Im Mai hatte sich dann Ringen gemeinsam mit Baseball/Softball und Squash gegen Klettern, Karate, Wushu, Rollschuhsport und Wakeboarden durchsetzen können.

Die Delegation der FILA unter der Führung von Präsident Nenad Lalovic ging in ihrer Präsentation besonders auf die zahlreichen strukturellen Änderungen und die Änderungen des Regelwerks ein, die die FILA in diesem Jahr vorgenommen hatte. Während nach den Präsentationen der anderen Sportarten nur jeweils zwei bis drei Fragen gestellt wurden, war die Anzahl der Fragen nach der Präsentation der FILA so groß, dass IOC Präsident Jaques Rogge aus Zeitgründen nicht alle Fragen zulassen konnte. Dies zeigte das große Interesse des IOC an unserer Sportart.

Direkt im Anschluss an die Präsentation der FILA fanden dann die Wahlen statt, welche Sportart 2020 und 2024 als 26. Sportart ins olympische Programm aufgenommen werden soll. Bereits im ersten Wahlgang konnte sich hier das Ringen mit 49 von 48 notwendigen Stimmen durchsetzen.

Ringen bleibt also auch 2020 und 2024 im olympischen Programm.

Regelauslegung für Mannschaftskämpfe bekannt gegeben

Nachdem der Weltringerverband FILA Mitte Mai umfassende Regeländerungen für den Ringkampfsport vorgenommen hatte, hat nun auch der Deutsche Ringerbund rechtzeitig zum Beginn der diesjährigen Saison am 31. August die Auslegung dieser Regeln für die Verbandsrunde bekannt gegeben.

Kampfzeit und Siegkriterien

Die Kampfzeit wird bei den Mannschaftskämpfen wie auch bei Einzelturnieren zweimal 3 Minuten mit 30 Sekunden Pause betragen. Dabei ist keine Verlängerung mehr möglich. Die Punkte aus beiden Kampfhälften werden zusammengezählt.

Bei einer Differenz von 11 Punkten oder nach der zweiten 5er-Wertung ist der Kampf durch technische Überlegenheit beendet. Während bei 11 Punkten Differenz der unterlegene Ringer bei der letzten Aktion noch die Möglichkeit hat, die technisch überlegene Punktniederlage durch einen Konter abzuwenden oder zumindest hinauszuzögern, ist bei der zweiten 5er-Wertung kein Konter möglich und der Kampf endet sofort.

Bei Punktgleichstand entscheidet zunächst die Anzahl der höchsten Wertungen, dann die geringere Anzahl an Verwarnungen und zum Schluss die letzte Wertung über den Sieger des Kampfes. Bei einem 0:0 nach 6 Minuten, das nur im griechisch-römischen Stil möglich ist, wird der Ringer mit den wenigsten Ermahnungen und bei Gleichstand dieser, der zuletzt als aktiv erklärte Ringer Sieger.

Bewertung der Kämpfe für den Mannschaftspunktstand

Bei Schultersieg, Technischer Überlegenheit, Disqualifikation, Aufgabe, Übergewicht oder Nichtantreten eines Ringers bekommt der Sieger des Kampfes wie bisher auch 4:0 Punkte.

Bei einem Punktsieg mit 5 bis 10 Punkten Differenz ohne Wertung des Gegners (also 5:0 bis 10:0) erhält der Sieger 3:0 Punkte, hat sein Gegner selbst auch technische Punkte erzielt, erhält der Sieger 3:1 Mannschaftspunkte. Bei 1 bis 4 Punkten Differenz ohne Wertung des Gegners erhält der Sieger 2:0 Punkte, hat der Gegner selbst auch technische Punkte erzielt, endet der Kampf mit 2:1 für den Sieger.

Bei einem Punktgleichstand endet der Kampf ebenfalls 2:1, mit Ausnahme des 0:0 im grieschisch-römischen Stil, dort endet der Kampf 1:0.

Bei einer Disqualifikation beider Ringer endet der Kampf wie bereits in der Vergangenheit mit 0:0.

Erhält ein Ringer drei Verwarnungen, verliert er seinen Kampf wie bisher auch durch Disqualifikation.

Passivität - Jetzt wirds kompliziert

Für die Handhabung der Passivität gibt es in den beiden Stilarten unterschiedliche Verfahrensweisen.

Im Freistil wird beim ersten Passivitätsverstoß zunächst nur eine mündliche Verwarnung ausgesprochen, die aber ohne weitere Konsequenzen für den ermahnten Ringer bleibt. Beim zweiten Passivitätsverstoß wird dann eine 30 Sekunden andauernde sogenannte "Aktivitätszeit" eingeleitet. Erzielt in diesen 30 Sekunden keiner der beiden Ringer eine Wertung, wird der zuvor als passiv erklärte Ringer verwarnt und der aktivere Ringer erhält einen Punkt. Bei einem Punktstand von 0:0 nach zwei Minuten Kampfzeit ist zwingend eine solche Aktivitätszeit einzuleiten. Bei einer Kampfzeit von 2.30 Minuten und 5.30 Minuten darf keine Aktivitätszeit mehr eingeleitet werden.

Im griechisch-römischen Stil wird die Passivität noch etwas strenger geahndet. Beim ersten Passivitätsverstoß erhält der Ringer eine Passivitätsermahnung. Beim zweiten Passivitätsverstoß erhält der passivere Ringer eine Verwarnung ohne Punkt für den Gegner, der aktivere Ringer darf dann wählen, ob er den Kampf im Stand oder in der Bodenlage fortsetzen möchte. Beim dritten Passivitätsverstoß erhält der aktivere Ringer einen Punkt und darf erneut wählen, ob er den Kampf im Stand oder in der Bodenlage fortsetzen möchte. Beim vierten Passivitätsverstoß endet der Kampf mit 4:0 für den aktiven Ringer.

Laut der Vorgabe des DRB muss im griechisch-römischen Stil innerhalb der ersten Minute ein Ringer als passiv definiert werden, wie dies allerdings im tatsächlichen Kampfgeschehen ausgelegt wird, bleibt abzuwarten.

Bewertung für Griffe und Aktionen

Bringt ein Ringer seinen Gegner in die Bodenlage mit drei Berührungspunkten zur Matte erhält er nicht mehr wie bisher nur einen sondern in Zukunft 2 Punkte. Kommt ein Ringer von der Unter- in die Oberlage, erhält er allerdings auch weiterhin nur einen Punkt. Ebenso erhält ein Ringer, der einen gültigen Griff ohne gefährliche Lage ausführt auch weiterhin nur einen Punkt. Auch hier muss man abwarten, wie diese Regelung in der Kampfpraxis angewendet wird. Wir hoffen dazu in den nächsten Wochen bis Saisonbeginn noch genauere Details in Erfahrung bringen zu können.

Bei einem fehlgeschlagenen Griffversuch ohne Konter des Gegners wird der Kampf unterbrochen und im Stand fortgesetzt. Dabei werden keine Punkte vergeben.

Regelschulung beim Trainingslager

Diese Regeln mögen zunächst sehr gewöhnungsbedürftig klingen und werfen mit Sicherheit auch noch verschiedene Detailfragen auf. Wir hoffen allerdings einige Punkte noch klären zu können und erwarten durch die neuen Regeln spannende aktionsreiche Kämpfe während der Saison.

Im Rahmen unseres Trainingslagers vom 16. bis zum 18. August werden unsere Ringer eine umfassende Regelschulung erhalten. Auch interessierte Zuschauer können sich an diesen drei Tagen an der Goldberghalle über das neue Regelwerk informieren. Vielleicht können bereits dort noch offene Fragen beantwortet werden.

Beim Laufen, Ringen und beim Weitwurf, Erleuchte die Kraft, die den edlen Spielen innewohnt...

Ringen ist das Herzstück von Olympia. Es verbindet Völker und ist ein friedlicher Wettkampf, bei dem es nur einen Sieger gibt. Ringen ist so olympisch wie das olympische Feuer – und Ringen muss olympisch bleiben. Mit dem offiziellen Werbefilm zum „Ringen um Olympia“ tragen wir und der Deutsche Ringer-Bund unseren Teil dazu bei, den Sport in Deutschland bekannter zu machen und dem IOC gegenüber zu verdeutlichen, wie wertvoll unser Sport ist. Unterstützen auch Sie uns und erheben Sie Ihre Stimme: Tragen Sie sich in unsere Unterstützerlisten auf www.ringen-um-olympia.de oder www.change.org/ringenumolympia ein und werden Sie ein Fan auf https://facebook.com/ringenumolympia -  jede Stimme zählt! Und geben Sie diesen Film auch an Freunde und Bekannte weiter – dafür schon jetzt herzlichen Dank!

Neue Regeln für das Ringen

Der Weltringerverband FILA hat am vergangenen Samstag bei seinem Sonderkongress in Moskau ein neues Regelwerk beschlossen. Die neuen Regeln sollen mit sofortiger Wirkung gültig sein.

Laut einer Pressemitteilung der FILA wird die Kampfzeit wieder auf zwei Runden mit jeweils drei Minuten geändert. Die Punkte beider Runden werden wieder zusammengezählt.

Bringt ein Ringer seinen Gegner in die Bodenlage soll er zukünftig zwei Punkte und nicht mehr wie bisher nur einen Punkt erhalten, um diese Aktion höher zu bewerten als das Rausschieben aus der Kampffläche oder den Strafpunkt bei einer Verwarnung.

Die Technische Überlegenheit soll im griechisch-römischen Stil zukünftig bei einer Punktdifferenz von sieben und im Freistil bei einer Punktdifferenz von zehn Punkten erfolgen.

Unterschiede zwischen beiden Stilarten wird es auch bei der Handhabung der Passivität geben. Im Freistil wird Passivität beim ersten Verstoß nur mündlich ermahnt. Beim zweiten Verstoß soll ein Countdown von 30 Sekunden gestartet werden, erzielt in diesen 30 Sekunden keiner der beiden Ringer eine Wertung wird der passive Ringer mit einer Verwarnung bestraft, sein Gegener erhält einen Punkt. Sollte nach Ablauf von zwei Minuten keiner der beiden Ringer eine Wertung erzielt haben, muss der Kampfrichter einen Ringer als passiv erklären. Der passive Ringer muss dann innerhalb von dreißig Sekunden eine Wertung erzielen, sonst erhält sein Gegner einen Punkt.

Im griechisch-römischen Still wird der erste Passivitätsverstoß mit einer Ermahnung geahndet. Der zweite Verstoß wird mit einer Verwarnung geahndet, bei der der aktivere Ringer wählen darf, ob der Kampf im Stand oder der Bodenlage fortgesetzt werden soll. Beim dritten Passivitätsverstoß erhält der aktivere Ringer eine Wertung. Beim vierten Passivitätsverstoß wird der Kampf beendet und der aktivere Ringer zum Sieger erklärt.

Für weitere Details wird man die deutsche Übersetzung der neuen Regeln abwarten müssen. Wir sind jedoch schon jetzt gespannt wie sich die neuen Regeln in der Praxis auswirken werden und wie die neuen Regeln für Mannschaftskämpfe angewendet werden. Sobald wir hier neue Erkenntnisse gewonnen haben, werden wir sie auf unserer Internetseite informieren.

 

Quelle: http://www.fila-official.com/

Erfolgreich Turniere besucht

In den vergangenen zwei Wochen haben unsere Sportler zwei Turniere besucht. Eine Abordnung der Jugend hat unseren Verein beim 22. Tenneberg-Pokal-Turnier in Waltershausen vertreten. Etwas weiter zu fahren hatten es unsere Mannschaftsringer, die allerdings durch Krankheitsausfälle nur in einer kleinen Abordnung in Utrecht in den Niederladen bei einem Internationalen Turnier die Farben unseres Vereins vertreten haben.

 

Erfolgreiche Teilnahme in Walthershausen

Beim 22. Tenneberg-Pokal in Walterhausen am 23.03.2013 gingen drei Sportler unserer Jugend an den Start. –diese kehrten mit einer überdurchschnittlich guten Platzierung wieder nach Elgershausen zurück.

In der E-Jugend belegte in der Klasse bis 28 Kilogramm Simon Greßler den zweiten Platz.

In der D-Jugend waren in der Gewichtsklasse bis 38 Kg John Herbst den ersten Platz. Diesen konnte ebenfalls Kian Kashi in der Gesichtsklasse bis 54 Kg belegen.

 

Internationales Turnier in Utrecht

Zwei Ringer unserer Mannschaft besuchten über Ostern das 43. internationale Oster-Jugendringerturnier in Utrecht in den Niederlanden.

 

Kadetten

Hendrik Freitag, der erstmals auf internationalen Matten stand, startete in der Klasse der 16-17jährigen bis 69kg. In seinem ersten Kampf am Samstag traf er auf Daniel Hofsetz aus der nordrheinwestfälischen Landesauswahl. Hendrik konnte hier im Stand zwar gut mitringen, musste aber schnell der Erfahrung des Vorjahresdritten vom KSK Neuss Tribut zollen. Am Ende verlor er den Kampf durch technische Überlegenheit. In seinem zweiten Kampf traf er erneut auf einen Ringer aus der Länderauswahl des Nordrheinwestfälischen Ringerverbands. In der ersten Runde konnte sich Hendrik gut gegen Nick Jacobs vom KSV Witten behaupten. Allerdings gelang es dem fünften der Deutschen Meisterschaften Hendriks Angriffe abzublocken, so dass Hendrik keine Wertung gelang. In Runde zwei gelang dem Wittener nach nur wenigen Sekunden dann aber ein überraschender Kopfhüftschwung, aus dem Hendrik sich nicht mehr befreien konnte. So verlor er seinen zweiten Kampf auf internationalen Matten auf Schultern. Nach zwei Niederlagen war das Turnier für Hendrik bereits am Samstag beendet und er musste sich mit dem neunten Platz zufrieden geben.

Obwohl Hendrik beide Kämpfe recht deutlich verlor, zeigte sich Trainer Denny Heine über das internationale Debüt seines Schützlings zufrieden. Hendrik konnte sich gerade im Stand gegen beide Gegner gut behaupten und zeigte auch gute Ansätze für eigene Aktionen. Während er im ersten Kampf noch Schwächen in der Bodenabwehr zeigte, konnte er im zweiten Kampf auch in der Bodenlage gut mit seinem Gegner mithalten. Bei der in Utrecht gezeigten Leistung ist für Hendrik mit etwas mehr Mattenpraxis bei seinem nächsten internationalen Turnier mit Sicherheit eine höhere Platzierung drin.

 

Junioren

Der zweite Starter unseres Vereins war Philipp Krieg in der Klasse bis 66kg der 18-20jährigen. Bei Philipp konnte man im Vergleich zum Grenzlandturnier im vergangenen Jahr eine deutliche Leistungssteigerung erkennen. Sein erster Gegner kam ebenfalls aus der Landesauswahl des Nordrheinwestfälischen Ringerverbands. In Runde eins gelang keinem der beiden Ringer eine Aktion im Stand, weshalb Mahmut Akbulut vom RC Hürth nach 1.30 Minuten in die Bodenlage musste. Aber auch im Boden gelang es Philipp nicht seinem Gegner eine Wertung abzunehmen. So ging die erste Runde mit 0:1 an seinen Gegner. Auch Runde zwei gestaltete sich wieder sehr ausgeglichen. Nachdem nach 90 Sekunden keinem der beiden Ringer eine Wertung gelungen war, musste diesmal Philipp in die Bodenlage. Doch Philipp lies auch hier keine Wertung seines Gegners zu uns gewann so die zweite Runde mit 1:0. Runde drei verlief zunächst ähnlich wie die ersten beiden Runden. Wieder gelang keinem der beiden Ringer eine Wertung im Standkampf. Nach 1.30 Minuten musste Philipp erneut in die Bodenlage. Sein Gegner versuchte diesmal einen verkehrten Ausheber, den Philipp aber abwehren konnte. Durch einen Konter gelang Philipp dann endlich die ersehnte Wertung und er brachte seinen Gegner in die gefährliche Lage. Leider reichte die verbleibende Wettkampfzeit für Philipp nicht mehr aus, um einen Schultersieg zu erzielen.

 

Internationale Gegner

In seinem zweiten Kampf traf Philipp auf den Schweden Dennis Hansen. In der ersten Runde konnte Philipp seinen Gegner gleich zweimal auskontern und so drei Wertungspunkte erzielen, während er selbst aber keinen Zähler abgab. In Runde zwei wurde Philipp beim Versuch eines Kopfhüftschwungs diesmal selbst ausgekontert und auch ein Armdrehschwung gelang ihm nicht, wodurch der Schwede zu vier Zählern kam und die Runde gewann. Zu Beginn der dritten Runde lief Philipp dann in einen Kopfhüftschwung des späteren Turniervierten aus dem er sich nicht mehr befreien konnte und musste sich so auf Schultern geschlagen geben. Mit diesem Kampf war auch für ihn der Samstag beendet. Doch am Sonntag musste er noch mindestens um Platz fünf und sechs ringen.

Am Sonntag Morgen zeigte sich dann, dass für Philipp sogar noch der Turniersieg möglich sein sollte. Da seine Gegner sich gegenseitig besiegt hatten, musste Philipp einen weiteren Poolkampf gegen den bis dahin ungeschlagenen Poolersten Samir Alakozay vom KWIK Kruibeke bestreiten. Gegen den sehr passiv ringenden Belgier konnte Philipp nicht so recht in den Kampf finden, während sein Gegner bereits kleine Unachtsamkeiten geschickt auszunutzen wusste. Die erste Runde musste Philipp mit 0:1 an seinen Gegner abgeben. Auch in Runde zwei fand Philipp nicht so recht in den Kampf. Nach einem misslungenen Armdrehschwung geriet er in die Bodenlage und musste dort vier Zähler für zwei Durchdreher an seinen Gegner abgeben. Im Stand gelang dem Belgier dann eine Schleuder für die er drei weitere Wertungspunkte erhielt. Philipp konnte sich zwar anschließend aus der gefährlichen Lage befreien, aber auf Grund der Punktdifferenz ging die Runde und somit der gesamte Kampf an seinen Gegner.

 

Erfolg gegen Israeli

Im Kampf um Platz fünf und sechs traf Philipp dann auf Ronen Noam aus Israel. Zu Beginn des Kampfes schien es, als sollte auch dies ein ausgeglichener Kampf werden, der in der Bodenlage entschieden werden muss. Doch nach nicht einmal 60 Sekunden gelang Philipp, der schon vorher seinen Gegner immer wieder unter Druck gesetzt hatte, ein blitzschneller Kopfhüftschwung, aus dem sich der Israeli nicht befreien konnte. Mit einem Schultersieg errang Philipp so den fünften Platz in einem starken internationalen Teilnehmerfeld.

Beide Ringer haben auf diesem Turnier gezeigt, dass sie auch in einem starken internationalen Teilnehmerfeld mitringen können. Teilweise fehlten beiden nur noch Feinheiten um sich weiter vorne zu platzieren. Die beim Osterturnier in Utrecht gezeigten Leistungen geben auf jeden Fall Anlass bei den anstehenden internationalen Einsätzen unserer Ringer auf dem Grenzlandturnier in Landgraaf (Niederlande) und dem KWIK’S Internationals in Kruibeke (Belgien) auf spannende Kämpfe und gute Platzierungen zu hoffen.

Videos unserer Heimkämpfe

Ausgewählte Videos unserer Heimkämpfe sowie von anderen Veranstaltungen finden Sie jetzt auf unserem Youtube-Channel

6 Jugendliche beim Team Cup in Südhessen

Am Samstag, den 19.05.2012, sind 6 Jugendliche nach Aschaffenburg gefahren, um auf der Matte für Medaillen zu kämpfen. Begonnen hat der Tagestrip in den frühen Morgenstunden, da das Abwiegen der Sportler bereits um 8:30 angesetzt war. Teilgenommen haben Simon Gressler in der 25kg Klasse der E-Jugend, Dwayn Schulz in der 23kg Klasse der D-Jugend, Ahmet Turhal mit 46kg und Maximilian Brede mit 34kg, beide in der C-Jugend und die Brüder Berkay und Mertcan Hoscan, 50kg und 54kg Klasse, in der B-Jugend.

Die Sportler mussten sportlich gesehen einige Höhen und Tiefen überstehen. Für Maximilian begann der Tag erst einmal mit Laufen, da er 300 Gramm zu viel auf die Waage brachte. Die galt es schnell loszuwerden, damit die Chancen größer sind. Gelohnt hat es sich, auch wenn er sich nur den undankbaren 4. Platz sicherte, jedoch in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse der Turniers. Er konnte bei zwei gewonnenen und zwei verlorenen Kämpfen mit einer guten Leistung überzeugen. Der Jüngste der Truppe war Simon, der nach einem guten Auftaktsieg leider zwei bittere Niederlagen hinnehmen musste. Im zweiten Kampf war er chancenlos, während ihm im dritten und entscheidenden Kampf das Quentchen Glück aber auch Mut fehlte, um den wichtigen Sieg einzufahren. Ahmet  hatte es wiederum schwer in der 46kg Klasse, deren Gegner alle einen Kopf größer waren. Nach zwei Niederlagen sprang der 3. Platz heraus. Positiv hervorzuheben war aber, dass Ahmet gegen den späteren Erstplatzierten eine gute Leistung gezeigt hat und nicht aufgegeben hatte. Dwayn hatte in der leichtesten Gewichtsklasse der D-Jugend keinen Gegner, so dass er als einziger Sportler des RSV einen Pokal bekam. Ein möglicher Freundschaftskampf war durch die Turnierleitung leider aus rechtlichen Gründen abgelehnt worden. Die Vorfreude auf das nächste Turnier wird bei ihm wohl gestiegen sein. Für die Brüder Berkay und Mertcan lief es sehr durchwachsen. Während Berkay in der 50kg Klasse eine passable Leistung zeigte und bei 2 Siegen in 5 Kämpfen einen 4. Platz errang, konnte Mertcan bei 4 Kämpfen leider keinen gewinnen und den 5. Platz erzielen. Ein Platz auf dem Treppchen war allerdings bei beiden durchaus möglich gewesen. Die Niederlagen folgten aufgrund fehlender Kampferfahrung und erhöhter Nervosität bei den Zwillingen. Die einfachsten Grifftechniken konnten beide nicht an den Mann bringen, obwohl diese im Training zu 100% beherrscht werden. Wenn beide es schaffen den Kopf frei zu bekommen, würden sich die Erfolge ergeben, analysierte der Trainer. Im Großen und Ganzen wurde eine durchschnittliche Leistung gezeigt, die aber auch das Potenzial der RSV´ler verdeutlicht haben.

Ergebnisse im Einzelnen:
Dwayn Schulz 1. Platz
Ahmet Turhal 3. Platz
Maximilian Brede 4. Platz
Berkay Hoscan 4. Platz
Mertcan Hoscan 5. Platz
Simon Gessler ausgeschieden

Die nächste Kampfpraxis können die Sportler während des Sommerfestes sammeln, bei dem ein Freundschaftskampf gegen den FSV Münster organsiert wird. Dazu werden alle Freunde des Vereins herzlich eingeladen sich ein Bild des Jugendkaders zu machen und diese anzufeuern. Schon eine Woche später  wird dann die Bambini Truppe ein Turnier im Osten besuchen, während sich die Jugendlichen in Fulda ihren Gegnern stellen werden.

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